HAGEN W. LIPPE-WEIßENFELD
DR. RER. POL., DIPL.-KFM.

Beratungsschwerpunkte

Management

  • Restrukturierung und Neukonzeptionierung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), insbesondere Manufakturen sowie öffentlichen Verwaltungseinrichtungen und Kulturinstitutionen.
  • Prozessmanagement und Begleitung von Turnarounds.

Beratung

  • Beratung bei Projektplanungen und -umsetzungen sowie Konzeptprüfung.
  • Beratung bei Stiftungsgründungen und Erbschaftsübertragungen.
  • Beratung in Fragen von Kunsthandel (Kauf, Verkauf, Bewertung).
  • Beratung und Erstellung von Kommunikationskonzepten über alle Kommunikationskanäle.
  • Beratung in den Bereichen Vergaberecht, Finanzmanagement / Controlling und Markenmanagement.
  • Beratung bei klassischen Fragestellungen der unternehmerischen Disruption, der Markenbildung und des Markenmanagements.
  • Beratung in Fragen von Sponsoring und Fundraising.

Konzeptionierung

  • Erstellung von Konzepten für Immobilienumnutzungen inkl. Due Diligence, Investorenvermittlung, Vermittlung im politischen Raum und Begleitung der Antrags-, Genehmigungs- und Bauphasen.
  • Erstellung von Lizenzkonzeptionen inkl. Produktkreationen, Lizenzvertragsmanagement, Marketing- und Vertriebskonzeption.
  • Erstellung von Konzepten für Kunstsammlungen sowie Kunst am Bau.

Philanthropie

  • Vermittlung von Partnern in Wirtschaft, Kultur, Gesellschaft und Politik.

Vorträge

  • Vorträge zu den Themen Kulturpolitik, Kulturmanagement, Kulturfinanzierung, Kulturbauten, Disruptive Unternehmensansätze, Erfolgsfaktoren zur Markenbildung.

 

Sonstige Tätigkeitsfelder

Hagen Lippe-Weißenfeld ist Betriebswirt, Unternehmer, Kulturmanager und leidenschaftlicher Netzwerker. Er engagiert sich ehrenamtlich in vielseitigen kulturellen und sozialen Kontexten. So ist er Mitglied des Stiftungsrats der Förderstiftung der Kaiserswerther Diakonie (KWD), die mit rund 2.400 Mitarbeitern am Gründungsstandort der weltweiten diakonischen Bewegung im Düsseldorfer Norden beheimatet ist (www.kaiserswerther-diakonie.de). Im kulturellen Bereich unterstützt er als Mitglied des Kuratoriums der Landesjugendensembles NRW e. V. die musikalische Nachwuchsförderung im Land Nordrhein-Westfalen (www.lje-nrw.de). Seine Leidenschaft für Kulturpolitik teilt er als Mitglied des Vorstands der Kulturpolitischen Gesellschaft e. V. mit weiteren rund 1.500 Kulturschaffenden, Kulturpolitikern und Kulturwissenschaftlern, die sich in diesem bundesweiten Lobbyverband zusammengeschlossen haben. Er ist Sprecher von deren mitgliederstärkster Landesgruppe NRW (www.kupoge.de). Hagen Lippe-Weißenfeld ist Mitglied im Stiftungsrat der Stiftung Bröhan Museum Berlin (www.broehan-museum.de), im Kreisvorstand der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Düsseldorf (www.mit-duesseldorf.de), im Vorstand des Fördervereins der Kaiserpfalz Kaiserswerth e.V. (www.kaiserpfalz-kaiserswerth.de) und im Rotary Club Düsseldorf-Kaiserpfalz (http://rotary1870.de/RC-Duesseldorf-Kaiserpfalz).

Darüber hinaus ist er Lehrbeauftragter im Studiengang „Kulturmanagement und Kunstvermittlung“ am Institut für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (www.kunstgeschichte.hhu.de/institutpersonal). Hagen Lippe-Weißenfeld ist seit vielen Jahren Mitglied des Johanniterordens (www.johanniter.de), bekannt durch seine großen Ordenswerke, wie z. B. die Johanniter Unfall-Hilfe (JUH). Er leitet die Arbeitsgemeinschaft für Gegenwartsfragen der Rheinischen Genossenschaft des Johanniterordens.

 

Vita

Hagen Lippe-Weißenfeld begann seine Laufbahn nach dem Abitur an der traditionsreichen Klosterschule Roßleben (www.klosterschule.de) mit einer Banklehre bei der Deutschen Bank Berlin. Im Anschluss studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule für Wirtschaft Berlin (www.hwr-berlin.de). Nach seinem Diplom studierte er an der Freien Universität Berlin (www.fu-berlin.de) in einem Promotionsstudiengang Politikwissenschaft und schloss dieses Studium mit einer Doktorarbeit über die Klavierbauindustrie in England und Deutschland ab. Sein Wunsch war es, fortan an der Schnittstelle von Wirtschaft und Kultur tätig zu sein.

Es folgte eine Vorstandsassistenz bei der berühmten Berliner Klavier- und Flügelmanufaktur C. Bechstein Pianofortefabrik AG in den Bereichen Finanzen, Vertrieb, Marketing sowie Künstler- und Kulturmanagement (www.bechstein.de). Die Bechstein AG mit rund 350 Mitarbeitern und knapp 40 Mio. EUR Umsatz produziert Klaviere und Flügel in Deutschland, Tschechien und China. Im Rahmen dieser Tätigkeit gründete und organisierte er im Jahr 2006 u. a. den ersten Internationalen C. Bechstein Klavierwettbewerb-Ruhr in vier Austragungsstädten in Nordrhein-Westfalen und baute die Mehrmarkenstrategie mit den Submarken Bechstein Academy, Zimmermann, Hoffmann und Steinmann aus.

Nach der vollständigen Privatisierung der ehemals staatlichen und insolvenzreifen Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin übernahm Hagen Lippe-Weißenfeld die Vertriebs- und zeitweise zusätzlich die Marketingleitung. Er war beteiligt an deren Wiederaufbau zur internationalen Luxusmarke sowie der Gründung des Markenmuseums KPM-Welt (www.kpm-berlin.de).

Im Jahr 2009 wurde Hagen Lippe-Weißenfeld zum kaufmännischen Direktor und Vorstand der Stiftung Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf berufen (www.kunstsammlung.de). Die Landesgalerie für moderne und zeitgenössische Kunst hat drei Museumsstandorte in Düsseldorf (K20, K21 und F3 Schmela Haus) und rund 100 Mitarbeiter. In seine Amtszeit fiel der Anbau eines neuen Museumsgebäudes an das K20 am Grabbeplatz mit einem Bauvolumen von über 40 Mio. EUR sowie der Ankauf der weltberühmten Sammlung des Galeristen-Ehepaars Dorothee und Konrad Fischer. Ebenso gründete er die unselbständige Stiftung „Kunst im Landesbesitz“, um für das Land Nordrhein-Westfalen die Kunstsammlung der ehemaligen WestLB (jetzt Portigon AG) in die Stiftung zu überführen, die an die Stiftung Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen angedockt war. Hagen Lippe-Weißenfeld trieb die Digitalisierung des Museums voran und setzte zahlreiche unternehmerische Maßnahmen um, so z. B. die Einführung eines neuen, wirkungsvollen Controlling-Systems, neuer Vertriebssoftware zur Steigerung der Unternehmenserlöse und die Bindung neuer, großer Sponsoren und Drittmittelgeber.

Seit 2016 ist Hagen Lippe-Weißenfeld Geschäftsführer der Meyer Architekten GmbH, eines mit über 60 Mitarbeitern auf Forschungs-, Bildungs- und Kulturbauten spezialisierten Architekturbüros in Düsseldorf (www.meyer-architekten.de). Im März 2017 gründete er zusammen mit Jan Hinnerk Meyer die ProjektSchmiede GmbH (https://www.projektschmiede.gmbh/).

Hagen Lippe-Weißenfeld ist verheiratet mit der Neurologin Dr. Charlotte von Wilmowsky und Vater von vier Kindern. In seiner Freizeit spielt er die Instrumente Bratsche und Klavier.

 

Sprachen

Deutsch, Englisch

 

ARTIKEL / VORTRÄGE / PUBLIKATIONEN (Auswahl)

Erst nachdenken, dann loslegen, Artikel in: DER TAGESSPIEGEL, Berlin, 14.10.2017, S. 30
https://www.pressreader.com/germany/der-tagesspiegel/20171014/282333975132547

Controlling als Mittel zu mehr Freiheit? Artikel in: KM-Magazin / Kultur und Management im Dialog, Nr. 115, Ausgabe 10/2016, S. 9-12 (https://kulturmanagement.net/beitraege/prm/39/v__d/ni__3127/index.html).

Immer mehr Baustellen in der Kultur, Gastbeitrag in: RHEINISCHE POST, Düsseldorf, 28.05.2016 (http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/kultur/immer-mehr-baustellen-in-der-kultur-aid-1.6002008).

Interne Kommunikation an deutschen Museen. Von unten gewünscht – von oben gewollt?  Vortrag im Rahmen der Jahrestagung des Deutschen Museumsbundes am 6. Mai 2015 in Essen zum Thema „Warum interne Kommunikation so wichtig ist. (http://www.kulturfinanzierung.de/beitraege/prm/39/v__d/ni__3004/kind__0/index.html).

Geld schafft Kunst – Kunst schafft Geld, Artikel in: DER TAGESSPIEGEL, Berlin, 22.10.2015, S.30 (http://www.tagesspiegel.de/kultur/kulturinvest-kongress-geld-schafft-kunst-kunst-schafft-geld/12461100.html).

Können Museen Marke? Artikel in: Markenmagazin PUBLIC MARKETING, Ausgabe 10/2015, S. 34-37 (http://www.publicmarketing.eu/news/detail.php?rubric=News&nr=14078&PHPSESSID=e6o92n7mlhpg0isohim9gd6p06).

Erfolgsfaktoren der Museumsmarke Kunstsammlung-Nordrhein-Westfalen
Marke.Märkte.Marketing., Vortrag im Rahmen des 4. Hans Diers Marketing Symposiums, Kunsthalle Bremen, 09.06.2015 (http://www.hans-diers-symposium.de/Programm/372/Erfolgsfaktoren-der-Museumsmarke-Kunstsammlung-Nordrhein–Westfalen).

Art Partner Relations GmbH: Tipps & Tricks für erfolgreiche Event-, Sponsoring- und Drittmittelakquise, Vortrag im Rahmen des Kulturinvest-Kongresses Berlin, 30.10.2014 (https://issuu.com/causales/docs/kik_2014_web).

Qualitätsmessung durch Vergleichszahlen?
Vortrag im Rahmen der Tagung „Qualität in Museen“ des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe im LWL-Museum für Kunst und Kultur, Münster, 23./24.10.2014 (http://www.lwl.org/kultur-download/Programm.pdf).

Strategische Führung eines großen Museums, Artikel in: Der Kulturbetrieb, Ausgabe 01/2014, S. 10-12 (http://www.kulturbetrieb-magazin.de/fileadmin/user_upload/kulturbetrieb-magazin/magazin/KulturBetrieb-2014-Ausgabe-1-Februar.pdf).

Verantwortungsvolles Ressourcenmanagement im Museum
Vortrag im Rahmen des Kulturinvest-Kongresses Berlin, 25.10.2013 (https://issuu.com/causales/docs/kulturinvest_2013_programmheft/29).

Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen: Strategische Führung eines Museums
Vortrag im Rahmen des 25. Stuttgarter Controller-Forum, 21.09.2011 (http://www.beck.de/rsw/upload/Controlling/Programm_Stuttgarter_Controller_Forum_25.pdf).

Péter Horváth / Marion Ackermann / Hagen W. Lippe-Weißenfeld: Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen: Strategische Führung eines Museums als Marke, in: Kultur unter Spannung (Reiner Küppers, Hg.), Kulturverlag Kadmos, Berlin 2011 (http://www.kulturverlag-kadmos.de/var/kadmos/files/books/Leseproben/9783865991508_kultur-unter-spannung.pdf).