JAN HINNERK MEYER
DIPL.-ING. ARCHITEKT, BDA, DGNB

Beratungsschwerpunkte

  • Grundstücke
  • Bestandsgebäude/Immobilien
  • Neubauten
  • Planungsprozesse
  • Realisierungsprozesse
  • Kosten/Termine/Qualitätsicherung
  • Strategieentwicklungen
  • Organisation/Strukturen

 

Daten

1965 geboren in Düsseldorf
1985 Abitur Max-Planck-Gymnasium, Düsseldorf
1987 Gesellenbrief Schreiner
1993 Diplom TH Kaiserslautern
1993 Selbständiger Architekt
1995 Meyer Architekten, Partner
1995 Eintragung Liste Architektenkammer NRW
2005 Meyer Architekten, alleiniger Inhaber / Geschäftsführer
2010 Meyer Architekten GmbH, Geschäftsführender Gesellschafter

 

Mitgliedschaften

berufliche Mitgliedschaften
1996 BDA (Bund Deutscher Architekten)
2009 DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen), Arbeitsgruppe „Zertifizierung Laborgebäude“
2010 Egnaton, Arbeitsgruppe „Europäische Laborgebäude“

private Mitgliedschaften
1996 Verein der Freunde und Förderer des Max-Planck-Instituts für Pflanzenzüchtungsforschung, Gründungsmitglied (vormals: Freunde und Förderer Köln PUB (Public Understanding of Biotecnology)
1999 Industrie-Club Düsseldorf
2003 Max-Planck-Gesellschaft
2007 Gesellschaft der Freunde der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen e.V.
2009 Rotary Club Düsseldorf-Kaiserpfalz, Gründungsmitglied
2010 Förderverein Kaiserpfalz Kaiserswerth e.V., Vorstand, 1. Vorsitzender
2012 Heimatverein Düsseldorfer Jonges e.V., Tischgemeinschaft Kaiserpfalz, seit 2018 als Stadtbildpfleger Mitglied des Vorstands
2017 Verein zur Förderung der Wissensregion Düsseldorf e.V., Gründungsmitglied und Vorstand

 

Hintergrund

Als Kind hat mein Vater an vielen Wochenenden mit meiner Schwester und mir unter einem Sonnenschirm mitten im Garten mit Wasserfarben gemalt. In der Duschtasse des Schwimmbades haben wir mit Kieselsteinen Häfen gebaut und große Burgen aus Legosteinen in unserem Spielkeller. Als Junge haben mein Vater und ich unsere „Männertouren“ gemacht. Wir nahmen die Ente meiner Mutter und mit aufgerollten Dach haben wir alle Burgen, Schlösser, Kirchen rund um D’dorf herum in einer Fahrtzeit von 2 Stunden abgeklappert. Als Teenager führten uns diese „Architektouren“ bis in den bayrischen Barock.

Allerdings entwickelte ich parallel zu den Bemühungen meines Vaters, mir die Architektur nahe zu bringen, auch eine große Liebe zur Musik – die Beatles hatten es mir schon von früh an besonders angetan. Meine Eltern hörten sie jeden Sonntagmorgen und wir Kinder wachten mit diesen Klängen auf. Mit 15 Jahren fing ich an, in dem väterlichen Architekturbüro Geld für Instrumente zu verdienen: Artikel aus Fachzeitschriften sortieren, Zeichnungen kopieren und falten … Dabei faszinierten mich Planbezeichnungen wie Beschleunigerhalle, Radioteleskop, Drucktechnikum, Kobalt 60 Quelle, Radionuklidlabor, Zyklotron … sehr und weckten eine neue Neugier in mir.

In der Schule wurden Englisch, Philosophie, Religion, Musik und Kunst meine Lieblingsfächer. Nach dem Abitur wollte ich auf Grund der Bandbreite meiner Interessen unbedingt erst mal „Was mit den Händen machen“. So entschied ich mich zu der Ausbildung als Tischler/Bauschreiner.

Über diese Ausbildung lernte ich den Prozess:
– Erkennen eines individuellen Bedarfs
– Vermittlung mit Worten
– Verstehen/Aufnehmen mit der Erzeugung eines Bildes im Kopf
– Zeichnungen als Medium der Verständigung
– Produktionsschritte mit dem steten „Fühlen was zu tun ist“
– schließlich das fertige Produkt und dieses die ganze Zeit vor dem inneren Auge gesehen
kennen und war davon tief und nachhaltig beeindruckt.

Dieser „Prozess“ führte mich zum Studium der Architektur und in das Büro meines Vaters. Das Büro hatte den Arbeitsschwerpunkt „Bauen für Wissenschaft und Forschung“. Ich war sofort überzeugt davon, dass dies eine langfristig und nachhaltige Ausrichtung sei, um dieses Büro auch weit über die gemeinsame Zeit mit meinen Vater hinaus, betreiben zu können.

Der Riecher war richtig: Als ich 1993 in das Büro kam, waren da nur mein Vater, eine Sekretärin und ich. Nach dem Ausscheiden meines Vaters 2005 waren wir 15 Mitarbeiter und heute beschäftigt Meyer Architekten rund 60 Mitarbeiter.

Am Anfang meiner Tätigkeit in dem Architekturbüro standen „Architektur lernen“, „Bauherren lernen“ und in Folge das „Büroführen lernen“. In den ersten Jahren arbeitete ich „an Gebäuden“ – heute arbeite ich „an dem Unternehmen“.

Immer mehr faszinieren mich Prozesse, gemeinsam Ziele definieren, die richtigen Player zur Zielerreichung zusammenzubringen und das Gestalten und Wirken in Projekten zum maximal frühen Zeitpunkt.

Ich freue mich sehr über die Gründung der ProjektSchmiede und darauf mein Wissen um Prozesse und Organisation dort einzubringen.

 

Veröffentlichungen

Meine „Veröffentlichungen“ stehen bundesweit von Freiburg im Breisgau bis Halle an der Saale, siehe www.meyer-architekten.de